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#meinStadtwerk_160JahrevollerEnergie

Kommen Sie mit uns auf eine spannende Zeitreise…

  • Zurück in die Vergangenheit: Unsere Geschichte beginnt genau vor 160 Jahren
  • Ins "Heute und Morgen": Von Erfahrung profitieren - Zukunft gestalten
  • Und: Die Welt der Energie aus Kinderaugen sehen

 

Strom

Zurück in die Vergangenheit: Stromversorgung in Frankenthal

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gibt es in Frankenthal noch keinen Strom.

  • Das erste elektrische Licht der Stadt brennt 1913 in der Gartenstraße. Bald darauf entsteht in der Bahnhofstraße die erste elektrische Straßenbeleuchtung Frankenthals, die nach und nach die Gaslaternen ersetzt.
  • Ab 1915 werden neben der Petersau die Umlandgemeinden Studernheim und Flomersheim sowie die zahlreichen Industriebetriebe der Stadt an das Stromnetz angeschlossen. Eine Zäsur bringt der zweite Weltkrieg, in dem das komplette Stromnetz zerstört wird.
  • Ab 1945 beginnt neben dem Wiederaufbau gleichzeitig der Ausbau der Stromversorgung, bedingt durch den stetig zunehmenden Energiebedarf.
  • 1955 Errichtung Umspannwerk in der Industriestraße
  • 1973 Errichtung Umspannwerk in Studernheim
  • 1973 Die letzte Gaslaterne geht außer Betrieb
  • 1976 Inbetriebnahme einer hochmodernen Netzleitstelle in den Stadtwerken, um das gewachsene Stromnetz „im Auge zu behalten“
  • 1997 Installation eines noch leistungsfähigeren Netzsystems für den weiter steigenden Energiebedarf, welches bis heute in Betrieb ist
"Heute und Morgen": Von Erfahrung profitieren - Zukunft gestalten - Stromversorgung in Frankenthal

Fast 110 Jahre kümmern wir uns schon um die Stromversorgung in Frankenthal. Heute bewirtschaften wir ein Stromnetz mit einer Länge von mehr als 675 km – das entspricht einer Strecke von Frankenthal bis Kiel. Letztes Jahr haben wir etwa 237 Mio. kWh Strom durch unser Netz geleitet. Wir versorgen mehr als  33.000 Stromzähler gestern, heute und morgen wie gewohnt zuverlässig mit Strom.

Strom hat bekanntlich keine Farbe und doch spielt sie immer wieder eine wichtige Rolle: Bis 2035 soll nur noch grüner Strom, also ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen, durch unsere Leitungen fließen. Das stellt nicht nur die großen Übertragungsnetzbetreiber, sondern auch uns kleine Stadtwerke schon heute vor Herausforderungen beim Management unserer Netze:

  • Die Volatilität dieser Stromquellen:  Wind weht > Strom da – Wind weg > Strom weg
  • Die Zunahme von Ladepunkten für Elektrofahrzeuge

Die schwankende Stromerzeugung und -nachfrage erfordert ein ausgefeiltes Kommunikationsnetz z.B. über intelligente Messsysteme, mit denen wir unser Netz nach und nach ausstatten, damit wir für die Zukunft gerüstet sind.

Wir haben die Zeichen der Zeit erkannt: Unser Ökostromprodukt STROM fix öko-lokal ist fester Bestandteil unserer Produktpalette und erfreut sich immer größerer Nachfrage. Der Ökostrom kommt mehrheitlich direkt aus unserer Region (max. 50 km Umkreis). Viele von Ihnen haben sich bereits bewusst für dieses Produkt entschieden und leisten schon heute einen Beitrag zu einer nachhaltigeren Energieversorgung von morgen.

Die Welt der Energie aus Kinderaugen sehen: Die unsichtbare Energie STROM

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Herzlichen Dank an Karin Wieder und die kleinen Energieprofis der Katholischen Kindertagesstätte St. Ludwig! Ihr habt das ganz großartig gemacht.

 

Gas

Zurück in die Vergangenheit: Gasversorgung in Frankenthal

Die erste private Gasanstalt in Frankenthal wird 1862 gegründet. Der Beginn unserer heutigen Stadtwerke.

  • Hauptaufgabe der Gasfabrik in der heutigen Gartenstraße ist die Beleuchtung der Stadt mittels Gas. Die fortschreitende Industrialisierung und wachsende Stadtbevölkerung sorgen für den Ausbau der Straßenbeleuchtung mit Gas. 1882 wird die private Gasanstalt durch die Stadt Frankenthal übernommen.
  • Die steigende Nachfrage sorgt für die Erweiterung der Kapazitäten und ermöglicht die Anbindung der Umlandgemeinden und die Versorgung der Privat-Haushalte. Bis 1899 siedeln sich rund 50 Fabriken in Frankenthal an (darunter Kessel-, Pumpen- und Seifenfabriken). Die Firmen KKK, Albert-Frankenthal, KSB und Bettinger & Balcke machen die Stadt zu einem bedeutenden Zentrum der Metallverarbeitung.
  • 1909 bekommen die Stadtwerke ihr heutiges Gesicht: In der Wormser Straße wird die neue Gasanstalt errichtet.
  • Ab 1928 entsteht eine Ferngasversorgung, wie wir sie heute kennen. Das Gas wird nicht mehr in Frankenthal produziert, sondern über eine Gasfernleitung transportiert. Industrie und Handel profitieren von dieser Energieversorgung. Das System der Ferngasversorgung überdauert auch den zweiten Weltkrieg.
  • In den Jahren des Aufschwungs nach dem Krieg werden neue Wohngebiete erschlossen und das Wachstum des Versorgungsgebietes führt zum Bau neuer Anlagen und Leitungen.
  • Allmählich wandelt sich die Gasnutzung: Das elektrische Licht ersetzt nach und nach die Gasbeleuchtung. Gas wird vermehrt zum Kochen , Heizen und für die Warmwasserbereitung genutzt – so wie es heute üblich ist.

Erdgas erobert die Welt: Die Entdeckung großer Erdgasvorkommen, die Verteuerung der Heizölpreise und der Wandel in der Gesellschaft führen zur Umrüstung der Infrastruktur in Frankenthal. 1970 beziehen wir – als eines der ersten Stadtwerke in Rheinland-Pfalz – zum ersten Mal das heutige Erdgas.

Heute und Morgen: Von Erfahrung profitieren - Zukunft gestalten - Gasversorgung in Frankenthal

Insgesamt 54 Mio. m³ Erdgas fließen jährlich durch unsere Gasleitungen in die Frankenthaler Haushalte – vorwiegend zum Wärmen oder Kochen . 

  • Jede zweite Wohnung in Deutschland wird mit Gas beheizt.
  • 2021 sind 14,5 Prozent der deutschen Stromerzeugung durch den Einsatz von Erdgas entstanden
  • Die Industrie, zum Beispiel in der Chemiebranche oder bei der Nahrungsmittelproduktion, setzen seit Jahrzehnten auf Erdgas

Kurzum: Erdgas ist von größter Bedeutung für Deutschland – umso schmerzlicher spüren wir die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine. Die Bundesregierung arbeitet mit Hochdruck daran, Alternativen zu russischem Gas zu finden und forciert die Energiewende

Auf diesem Weg wird Erdgas, der emissionsärmste unter den fossilen Energieträgern, als Brückentechnologie und Partner der erneuerbaren Energien eine wichtige Rolle spielen. Eine moderne Gas-Brennwertheizung in einem Einfamilienhaus spart bereits 34 % CO2 gegenüber einer Ölheizung ein. In Kombination mit einer Solarthermieanlage werden die Emissionen noch einmal deutlich gesenkt.

Im nächsten Schritt wird es darum gehen, den Energieträger zum klimaneutralen Gas in Form von Biogas oder Wasserstoff zu entwickeln. Die Anfänge sind hier bereits gemacht. Unsere Netze eignen sich grundsätzlich zum Transport von „grünem“ Gas und auch gasbasierte Heizsysteme lassen sich damit betreiben. 

Die Welt der Energie aus Kinderaugen sehen: Die unsichtbare Energie Gas

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Herzlichen Dank an Karin Wieder und die kleinen Wärmeprofis der Katholischen Kindertagesstätte St. Ludwig! Ihr habt das ganz großartig gemacht. 

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