Betrieb von Trinkwasserinstallationen

Trinkwasser ist unser Lebensmittel Nummer 1. Die sogenannten Anschlussnehmer (Betreiber von Trinkwasserinstallationen) sind für einen ordnungsgemäßen Erhalt des Zustandes ihrer Wasserinstallationen ebenso verantwortlich, wie wir es auch vom Betrieb von Kraftfahrzeugen kennen. Um zum Beispiel Rücksaugen von verunreinigtem Wasser in die häusliche Trinkwasserinstallation oder in das öffentliche Versorgungsnetz zu vermeiden, sind wiederkehrende Instandhaltungen vorzunehmen. Unter anderem sind Rückflussverhinderer einer jährlichen Inspektion und Wartung zu unterziehen. Es empfiehlt sich deshalb, eine Fachfirma mit den regelmäßigen Inspektionen / Wartungen zu beauftragen.

 

Für detaillierte Informationen wenden Sie sich bitte an einen Fachbetrieb. Eine Liste der eingetragenen Fachbetriebe finden Sie hier.

Information über Epoxidharzbeschichtung in Trinkwasserinstallationen

Im Netzgebiet der Stadtwerke Frankenthal sind bei entsprechenden Arbeiten an hausinternen Trinkwasseranlagen die Trinkwasserverordnung, die Beschichtungsleitlinie des Umweltbundesamtes und die DVGW-Richtlinien zu beachten. Nach § 12 Abs. 2 und Abs. 4 der AVBWasserV sowie nach § 17 Abs. 1 TrinkwV sind Anschlussnehmer (Kunden) und Vertragsinstallationsunternehmen (VIU) verpflichtet, die anerkannten Regeln der Technik einzuhalten. Derzeit gibt es weder ein durch das Umweltbundesamt zugelassenes Dichtungsmaterial auf Epoxidharzbasis, noch entsprechende DVGW-Arbeitsblätter zur Epoxidharzsanierung. Somit entsprechen diese Verfahren nicht den allgemein anerkannten Regeln der Technik. Aus trinkwasserhygienischer Sicht fehlen zurzeit noch relevante Datengrundlagen und Voraussetzungen zum Verfahren der Epoxidharzbeschichtung.

 

Aus diesen Gründen und insbesondere aus Gründen der Gesundheitsgefährdung ist die Sanierung häuslicher Trinkwasserinstallationen durch eine Innenbeschichtung mit Epoxidharz im Netzgebiet der Stadtwerke Frankenthal nicht erlaubt.

Brauch- und Regenwassernutzung

Nutzung von Brauch- und Regenwasser im Haushalt

 

Informationen für Inhaber von Eigenwasserversorgungsanlagen

 

Zu Eigenwasserversorgungsanlagen zählen z.B. Regenwassernutzung, eigene Hausbrunnen oder Badewasserabläufe, die zusätzlich zu einem Trinkwasseranschluss im Haus genutzt werden. Nicht eingeschlossen ist die ausschließliche Nutzung außerhalb des Hauses, z.B. zur Gartenbewässerung.

 

Die Anlagen müssen so geplant, gebaut und betrieben werden, dass Rückwirkungen auf das Trinkwasser der öffentlichen und häuslichen Wasserversorgung jederzeit ausgeschlossen sind:

  • keine Verbindung von Trink- und Brauchwasser
  • eindeutige, farbliche und dauerhafte Kennzeichnung von Brauchwasserleitungen
  • eindeutige Kennzeichnung aller Entnahmestellen für Brauchwasser und
        deren Sicherung vor unbefugter Nutzung
  • Bau von Regenwassernutzungsanlagen durch anerkannte Fachfirmen

 

Die Gesundheitsbehörde und das Wasserversorgungsunternehmen sind über die Inbetriebnahme, den Betrieb und die Außerbetriebnahme von Anlagen zu informieren.

 

Sie haben weitere Fragen rund um die Eigenwassernutzung?

Helmut Tresch hilft Ihnen gerne weiter:

Tel: (06233) 602-130

helmut.tresch(at)stw-frankenthal.de

 

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