Ob Technik oder Wirtschaft: Unsere Nachwuchskräfte berichten von ihren persönlichen Eindrücken und ihren Aufgaben.
Lernen, Mitgestalten, Zukunft sichern
Anfang November 2026 erläuterte unsere Ausbildungsleitung, worauf es bei einer erfolgreichen Bewerbung ankommt (Tipps zum Thema Ausbildung - 2026 - News - Aktuelles - Über uns - Stadtwerke Frankenthal GmbH). Doch wie erleben eigentlich unsere Azubis ihre Ausbildung bei den Stadtwerken? Was ist ihnen wichtig und worauf kommt es aus ihrer Sicht an?
Bereich Technik
Warum hast du dich für eine technische Ausbildung beziehungsweise ein technisches Studium entschieden und was begeistert dich daran besonders?
- Emilia Filiz Maier (Studium Elektro- und Informationstechnik, Energie- und Umwelttechnik): Ich habe mich für ein technisches Studium entschieden, weil ich mich schon immer für den technischen Bereich interessiert habe. Besonders im Bereich Energie- und Umwelttechnik finde ich es spannend, dass man mit technischem Wissen aktiv zur Energiewende und zum Umweltschutz beitragen kann. Mich begeistert vor allem die Kombination aus Theorie und Praxis sowie die Möglichkeit, an Lösungen für die nachhaltige Energieversorgung der Zukunft mitzuwirken.
- Florian Höfner (Studium Energiewirtschaft): Ich habe mich bewusst für eine technische Ausbildung und später für ein technisches Studium entschieden, weil mich Technik schon immer fasziniert hat. Besonders motiviert mich die praktische Nähe zu echten Projekten. Ich finde es unglaublich spannend, wenn ich nicht nur im Büro an Konzepten, Berechnungen oder Planungen arbeite, sondern später draußen sehe, wie genau diese Projekte real umgesetzt werden. Dieses direkte Feedback vom Entwurf bis zur fertigen Anlage gibt mir jedes Mal das Gefühl, wirklich etwas Greifbares zu schaffen.
- Mirko Goennheimer (Ausbildung zum Anlagenmechaniker): Ich habe mich für eine technische Ausbildung entschieden, weil ich gerne praktisch arbeite und mich dafür interessiere, wie technische Anlagen und Systeme funktionieren. Als Anlagenmechaniker für Rohrsystemtechnik gefällt mir besonders, dass die Arbeit abwechslungsreich ist und man jeden Tag unterschiedliche Aufgaben hat. Außerdem finde ich es spannend, mit den eigenen Händen etwas zu reparieren, zu montieren oder aufzubauen und am Ende direkt zu sehen, was man geschafft hat.
- Lennox Becker (Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik): Ich habe mich für eine technische Ausbildung entschieden, weil ich gerne praktisch arbeite und mich Technik schon immer interessiert hat. Besonders gefällt mir, zu verstehen, wie Anlagen funktionieren, Fehler zu suchen und sie anschließend zu beheben. Außerdem gefällt mir die Abwechslung im Beruf und dass man nicht nur zuschaut, sondern viel selbst machen und mit anpacken kann.
Gab es in den ersten Monaten schon einen Moment, bei dem du gedacht hast: „Genau deshalb habe ich diesen Beruf gewählt“?
- Emilia Filiz Maier (Studium Elektro- und Informationstechnik, Energie- und Umwelttechnik): Besonders spannend fand ich es, bei der Planung von Baumaßnahmen im Bereich Beleuchtung und Energieversorgung mitzuwirken und die Prozesse kennenzulernen. Besonders der Einfluss erneuerbarer Energien auf den Netzbetrieb hat mich begeistert. Dabei wurde mir bewusst, welchen wichtigen Beitrag moderne Energie- und Umwelttechnik für die Versorgung der Menschen und den Klimaschutz leistet.
- Florian Höfner (Studium Energiewirtschaft): Schon in den ersten Monaten gab es immer wieder Situationen, in denen ich gemerkt habe, warum ich genau diesen technischen Weg gewählt habe. Für mich ist es unglaublich befriedigend, wenn ich mich intensiv mit einem Thema beschäftige, mich in die Details hineindenke und am Ende ein greifbares Ergebnis sehe.
- Mirko Goennheimer (Ausbildung zum Anlagenmechaniker): Ja, vor allem bei den ersten Aufgaben, die ich selbstständig durchführen durfte. Wenn man zuerst vor einer Aufgabe steht, überlegt, wie man sie am besten löst, und am Ende alles funktioniert, ist das ein richtig gutes Gefühl. Da habe ich gemerkt, dass mir die praktische Arbeit liegt und mir der Beruf wirklich Spaß macht.
- Lennox Becker (Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik): Ich glaube, das wurde mir besonders bei den ersten praktischen Arbeiten bewusst, als ich gemerkt habe, wie vielseitig der Beruf eigentlich ist. Man lernt viele verschiedene Werkzeuge kennen, probiert unterschiedliche Arbeitsweisen aus und darf auch selbst viel machen. Gerade der Umgang mit den verschiedenen Werkzeugen macht mir Spaß, weil man immer wieder etwas Neues dazulernt.
Warum hast du dich für deine Ausbildung beziehungsweise dein Studium bei unserem Unternehmen entschieden?
- Emilia Filiz Maier (Studium Elektro- und Informationstechnik, Energie- und Umwelttechnik): Ich wollte nicht nur lernen, wie Technik funktioniert, sondern auch verstehen, wie sie dabei helfen kann, unsere Energieversorgung nachhaltiger zu gestalten. Genau diese Verbindung aus Technik, Umwelt und Zukunft macht das Studium Energie- und Umwelttechnik für mich so spannend. Außerdem gefällt mir, dass das Unternehmen eine wichtige Rolle in der regionalen Energieversorgung übernimmt und zukunftsorientierte Themen wie Nachhaltigkeit und Energiewende aktiv vorantreibt. Für mich war es wichtig, bei einem Unternehmen zu starten, das nicht nur fachlich spannende Aufgaben bietet, sondern auch gesellschaftliche Verantwortung übernimmt.
- Florian Höfner (Studium Energiewirtschaft): Ich habe mich bewusst für die Stadtwerke Frankenthal entschieden, weil mir ein regionaler Partner wichtig ist. Die Projekte werden hier direkt in der Region umgesetzt, nah an den Menschen, nah an der Praxis und nah an dem Ort, an dem ich selbst lebe und arbeite. Diese räumliche Nähe schafft für mich eine direkte Verbindung zwischen Planung und Umsetzung, was ich besonders motivierend finde. Außerdem schätze ich die familiäre Unternehmensstruktur. Hier ist man keine Personalnummer, sondern ein Mensch, der gesehen wird und Verantwortung übernehmen kann. Dieses Arbeitsumfeld passt zu mir, weil ich mich dort einbringen und weiterentwickeln kann und auch persönlich gefördert werde.
- Mirko Goennheimer (Ausbildung zum Anlagenmechaniker): Ich habe mich für die Stadtwerke Frankenthal entschieden, weil ich die Verbindung aus Technik, praktischer Arbeit und einer wichtigen Aufgabe für die Stadt interessant finde. Ich finde es spannend, ein Teil davon zu sein und dabei einen Beruf zu lernen, bei dem man direkt etwas für die Infrastruktur vor Ort macht. Außerdem war mir wichtig, eine Ausbildung zu machen, bei der ich viel praktisch lernen und gleichzeitig verschiedene Bereiche kennenlernen kann.
- Lennox Becker (Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik): Ich habe mich für die Stadtwerke Frankenthal entschieden, weil sie einen guten Ruf haben und als Energieversorger eine wichtige Aufgabe in der Region übernehmen. Außerdem finde ich es attraktiv, in einem Unternehmen zu lernen, das einem langfristig gute Perspektiven und einen sicheren Arbeitsplatz bieten kann.
Kaufmännischer Bereich
Was hat dich dazu motiviert, eine kaufmännische Ausbildung beziehungsweise ein Studium zu beginnen?
- Phillip Gubener (Ausbildung zum Industriekaufmann, 2. Lehrjahr): Eine kaufmännische Ausbildung kann abwechslungsreich sein. Mich hat motiviert, den Hintergrund zu verstehen, was dahintersteckt, eine Stadt zum Leuchten zu bringen, und zu erfahren, wie das Büroleben aussieht. Außerdem hat mir ein Praktikum dabei geholfen, die Motivation zu steigern, denn man braucht überall kaufmännische Berufe jeglicher Art. Zudem ist ein weiterer Grund für die Motivation die Türen, die einem nach einer kaufmännischen Ausbildung offenstehen.
- Milan Wörz (duales Studium Bachelor of Arts): Mich hat vor allem die Möglichkeit motiviert, Studium und Praxiserfahrung miteinander zu verbinden. Durch das duale Studium kann ich mich fachlich weiterbilden, wertvolle Berufserfahrung sammeln und gleichzeitig bereits eigenes Geld verdienen. Außerdem interessiere ich mich sehr für den kaufmännischen Bereich, da er viele unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten bietet und nach dem Studium zahlreiche Karrierewege offenhält.
- Sarah Önder (Ausbildung zur Industriekauffrau, 2. Lehrjahr): Mich hat vor allem die Vielseitigkeit des kaufmännischen Bereichs begeistert. Ich organisiere gerne Abläufe, arbeite strukturiert und interessiere mich für wirtschaftliche Zusammenhänge. Die Ausbildung bietet mir die Möglichkeit, verschiedene Bereiche kennenzulernen und dabei herauszufinden, welche Aufgaben und Themen besonders gut zu mir passen.
Welche Erfahrungen oder Aufgaben haben dich bisher am meisten überrascht?
- Phillip Gubener (Ausbildung zum Industriekaufmann, 2. Lehrjahr): Überrascht hat mich die Vielfältigkeit des Berufs Industriekaufmann. Zu Beginn denkt man nicht vielfältig, sondern eher an typische Azubi-Aufgaben. Diese Sicht hat sich jedoch schnell als falsch erwiesen. Hier bekommt man einen großen Überblick über alles kaufmännisch Betreffende, von Kundenkontakt im Kundenservice bis hin zu technischen Aufgaben im technischen Management. Auch überraschte mich, wie viele Prozesse im Hintergrund verlaufen müssen, damit die Versorgung mit Strom, Gas, Wasser und Wärme reibungslos funktioniert. Dafür benötigt man eine enge Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Bereichen. Eine weitere interessante Erfahrung war für mich, Aufgaben zu übernehmen, bei denen man viel Verantwortung übernehmen muss, wie zum Beispiel im Kontakt mit Kunden oder bei gewissen Anliegen passende Lösungen zu finden. Zusammenfassend könnte man also sagen: Mein Beruf ist sehr vielseitig und abwechslungsreich.
- Milan Wörz (duales Studium Bachelor of Arts): Am meisten überrascht hat mich die Kombination aus Studium und Praxisphasen, da sie deutlich anspruchsvoller und zeitintensiver ist, als ich ursprünglich erwartet hatte. Gleichzeitig war es spannend, zum ersten Mal in einem großen Unternehmen mitzuarbeiten und Verantwortung zu übernehmen. Besonders positiv überrascht hat mich, wie viel man als dualer Student bereits mitgestalten darf und wie viele neue Erfahrungen man dabei sammelt.
- Sarah Önder (Ausbildung zur Industriekauffrau, 2. Lehrjahr): Am meisten überrascht hat mich, wie abwechslungsreich mein Ausbildungsberuf tatsächlich ist. Während der Ausbildung durchläuft man verschiedene Abteilungen und erhält dadurch viele unterschiedliche Einblicke in die Arbeitsabläufe eines Unternehmens. Besonders spannend finde ich, dass man dadurch nicht nur einzelne Aufgaben kennenlernt, sondern auch versteht, wie die verschiedenen Abteilungen miteinander verbunden sind und ineinandergreifen.
Welchen Tipp würdest du Jugendlichen geben, die gerade vor der Berufswahl stehen?
- Phillip Gubener (Ausbildung zum Industriekaufmann, 2. Lehrjahr): In meiner Position, nachdem ich meine Entscheidung bereits getroffen habe, würde ich mit auf den Weg geben, viele Praktika in den verschiedensten Richtungen zu absolvieren. Das kann helfen, jede Art von Beruf zu verstehen, einen gewissen Respekt dafür aufzubauen, und man bekommt die Möglichkeit, Bereiche kennenzulernen, bei denen man nicht wusste, dass sie einem besonders gut liegen oder außergewöhnlich gut gefallen. Des Weiteren kann ich sagen, dass, wenn man eine Wunschvorstellung hat und für etwas brennt, man genau das machen sollte, denn im Beruf kommt es zum größten Teil darauf an, Spaß zu haben. Haltet euch im Gedächtnis, wie viel Zeit ihr in den Beruf investieren werdet und wie groß der Teil ist, den ein Beruf in eurem Leben einnimmt.
- Milan Wörz (duales Studium Bachelor of Arts): Ich habe mittlerweile gemerkt, dass Geld allein einen nicht langfristig zufrieden macht. Viel wichtiger ist es, einen Beruf zu finden, der einem Freude bereitet, und ein Team, in dem man sich wohlfühlt. Mit den Kollegen verbringt man einen großen Teil seines Lebens, deshalb sind ein gutes Arbeitsklima und gegenseitige Unterstützung für mich mindestens genauso wichtig wie die Tätigkeit selbst. Wer motiviert ist und gerne arbeitet, wird seinen Weg beruflich und finanziell ohnehin machen.
- Sarah Önder (Ausbildung zur Industriekauffrau, 2. Lehrjahr): Mein Tipp ist: Probiert so viel wie möglich aus! Verschiedene Praktika können dabei helfen, unterschiedliche Berufe und Tätigkeiten kennenzulernen und herauszufinden, was einem wirklich Spaß macht und zu den eigenen Stärken passt. Dabei sollte man sich nicht ausschließlich am Gehalt orientieren. Viel wichtiger ist es, einen Beruf zu wählen, der einen interessiert, zu den eigenen Fähigkeiten passt und gleichzeitig gute Zukunftsperspektiven bietet.