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Unsere Igel-Story


Wir unterstützen als IGEL-Pate die Tierhilfe Frankenthal für Igel in Not. 

Damit es auch in Zukunft noch Igel gibt. 

Winterschlaf

Winterschlaf

Um den Nahrungsmangel in der kalten Jahreszeit zu überbrücken, machen Igel einen Winterschlaf. Während dieser Zeit sind sie zu einer vollständig geschlossenen Kugel eingerollt und ihre Körperfunktionen auf ein Mindestmaß reduziert. So sinkt die Körpertemperatur von 36°C auf etwa 5°C, die Herzfrequenz von 180–250 Schlägen pro Minute auf 8–20 und die Atemfrequenz von 40–50 Atemzügen auf 3–4. 

Übrigens: Der Igel schläft nicht die ganze Zeit am Stück. Zwischenzeitliches Aufwachen ist normal, meistens verbleibt er dabei aber im Nest und bleibt deshalb unentdeckt.

Igelhaus

Igelhaus zu gewinnen!
Facebook-Beitrag liken und gewinnen – Aktion läuft bis 24. November 23.59 Uhr. Der Gewinner wird am 25. November bekannt gegeben.

Wenn die Nächte kälter werden, suchen wir nach einem geeigneten Winternest. Um uns vor der Kälte zu schützen, verstecken wir uns in Erdmulden, Kompost-, Laubhaufen oder einem Igelhaus.

Mit ein bisschen Glück könnt ihr ein solches Igelhaus gewinnen und uns einen sicheren Unterschlupf bieten!

Wo würdet ihr das Igelhaus aufstellen?

Hungerfalte

Bewahrt hilfebedürftige Igel vor dem Hunger- und Kältetod!

Ein gesunder Igel hat von oben gesehen eine tropfenförmige, kugelige Silhouette. Mitte November sollten Jungigel mindestens 600 Gramm, ältere Igel mindestens 1000 Gramm wiegen.

Ein abgemagerter Igel sieht an den Flanken eingefallen aus. Tiere mit herausstehenden Hüftknochen, sichtbaren langen Beinen und deutlicher Einkerbung hinter dem Kopf (sog. „Hungerfalte) sind ausgehungerte Tiere, die vergeblich auf Futtersuche sind. In besonders schlechtem Zustand sind die Augen zudem sehr klein.

Diese Igel können ohne unsere Hilfe nicht überleben. Bitte informiert die Tierhilfe Frankenthal (Tel. 0175-1758866), eine Igelstation oder einen igelkundigen Tierarzt.

Welche Igel brauchen Hilfe?

Igel gefunden! Was tun?

Nicht jeder Igel braucht Hilfe – aber wenn, muss es die richtige Hilfe sein!

Achtung: Igel gehören zu einer besonders geschützten Art und sind Wildtiere. Es ist verboten, gesunde Igel aus der Natur zu entnehmen. Erlaubt ist es, hilfebedürftige Igel sachgemäß aufzuziehen oder gesund zu pflegen. Sucht euch dafür fachkundige Hilfe, entweder bei der Tierhilfe Frankenthal unter 0175 / 1758866, einer Igelstation oder einem igelkundigen Tierarzt.

Hilfe für Igel

AKTUELL: Unsere Igel brauchen Hilfe!
Augen auf im Garten, beim Spaziergang, auf der Straße vor der Haustüre: Die Dürre und Insektenknappheit sorgt aktuell für eine Flut von unterernährten und kranken Igel(kindern). Sie haben ohne unsere Hilfe keine Überlebenschance, wenn die kalte Jahreszeit beginnt.

Igelkinder, die unter 350 Gramm schaffen es nicht alleine. Erste Hilfe: Wärmen!

Wie erkenne ich einen kranken Igel?
Igel rollt sich nicht ein – Verletzungen – Abgemagert – Madenbefall – Fliegeneier.

Wenn ihr einen unterernährten oder kranken Igel findet, meldet euch unter 0175 / 1758866 bei der Tierhilfe Frankenthal
Leider sind unsere Igel mittlerweile vom Aussterben bedroht. Es zählt daher jedes Igelleben, das wir retten können.

Igelfreundlicher Garten

Igelfreundlicher Garten

Wir suchen Lebensmöglichkeiten immer mehr bei euch Menschen, weil wir in den landwirtschaftlich genutzten Geländen keine Lebensmöglichkeiten mehr finden.

Mit ganz einfachen Mitteln kann DEIN Garten zum Paradies für zahlreiche Kleintiere gemacht und als Lebensraum für uns Igel & Co erhalten werden:

  • Durchschlüpfe in Mauern und Zäunen helfen beim Umherstreifen bei der Nahrungssuche
  • Naturnaher Garten statt Beton und Kies
  • Einheimische Pflanzen dienen als Nahrung für einheimische Tierarten wie Igel & Co
  • Kein Gift im Garten: Chemische Düngemittel und Insekten- und Unkrautvernichter stören das ökologische Gleichgewicht
  • Vorsicht beim Mähen sowie bei Aufräum- und Rodungsarbeiten
  • Unterschlupf- und Nistmöglichkeiten in Büschen und Reisighaufen
  • Ein kleines Igelhaus als Überwinterungsquartier
  • Kleine Wasserschälchen helfen Igel & Co

Herbstbabies

„Herbstbabies“

Im September kamen noch einmal Igelbabies auf die Welt. 

Bis zum Wintereinbruch brauchen sie für den Winterschlaf ein Körpergewicht von mindestens 500 - 600 Gramm. Mittlerweile wird es aber allmählich kälter – umso schwieriger wird es für diese Jungigel, ausreichend Futter für den *Winterspeck* zu finden.

Wenn ihr einen Igel findet, ist das Körpergewicht entscheidend:
Körpergewicht kleiner als 300 Gramm:
Dieser Igel braucht Hilfe! Unter 0175/1758866 erhaltet ihr Rat und Unterstützung von der Tierhilfe Frankenthal

Körpergewicht zwischen 300 und 500 Gramm:
In diesem Fall darf draußen zugefüttert werden: Mit Katzen-Nassfutter, angebratenem Hackfleisch oder Rührei (natürlich ungewürzt) kann der Jungigel am Tag ca. 10-15 Gramm zunehmen. Optimal ist zusätzlich ein Igelhaus. Sobald er sein notwendiges Gewicht erreicht hat, heißt es „ab in den Winterschlaf“.

Auswilderung

Der Abschied steht bevor: Buffy und Xenia werden ausgewildert

Wir fangen unsere Nahrung selbst und übernachten im Freigehege. Nun ist es Zeit Abschied zu nehmen: Die Türen unseres Freigeheges werden geöffnet und wir dürfen in die große weite Welt hinaus. Für die erste Zeit wird uns noch Fressen und Trinken bereitgestellt bis wir bereit sind uns endgültig zu verabschieden.

Bye bye Buffy und Xenia!

Riechen – Hören – Sehen – Schmecken

Riechen – Hören – Sehen – Schmecken

Ich bin Buffy: Heute gibt’s Infos über meine Nase, Ohren und Augen – und die passenden Fotos von meiner Babyzeit bis heute. Derzeit werde ich auf die Auswilderung vorbereitet.


Mein wichtigstes Sinnesorgan ist die Nase. Darauf kann ich mich immer verlassen. Selbst auf große Entfernungen wittere ich meine Nahrung, aber auch Familie und Feinde. 
Bei der nächtlichen Nahrungssuche verlasse ich mich auf meine Ohren. Obwohl sie nur ganz klein sind, sind sie sehr empfindlich und ich kann richtig gut hören.

Ich schnuppere direkt am Boden entlang und wühle mit meiner Schnauze in der Erde. So nehme ich alle Eindrücke mit meiner Schnauze und meinen Tasthaaren wahr.
Meine Augen sind nur schlecht ausgebildet. Das ist aber nicht so wichtig für mich. Als Nachttier verlasse ich mich auf meinen hervorragenden Geruchs- und Gehörsinn.

Über meinen Geschmackssinn lässt sich streiten. Besonders wählerisch bin ich nicht: Neben Regenwürmern fresse ich liebend gerne Aas oder Käfer. Für meine Ersatzmama Petra Sommer von der Tierhilfe Frankenthal riecht beides widerlich.

Umzug ins Freigehege

Umzug ins Freigehege – überwältigende Eindrücke

Buffy und Xenia dürfen in ein Freigehege umziehen.

Wir lernen dort, selbstständig Nahrung aufzuspüren und zu jagen. Das ist ungeheuer aufregend! 

Wir „schmecken“ so viele neue Gerüche und Eindrücke, dass wir uns erst einmal „bis zum Umfallen“ vollständig einspeicheln. 

Anschließend können wir uns zum Ausruhen in unser neues Igelhaus zurückziehen…

Meine Stacheln

Unsere Stacheln

Wir kommen bereits in rund 100 Baby-Stacheln auf die Welt. Diese sind weiß und noch relativ weich.

Nach wenigen Tagen fallen die weißen Stacheln aus und es wachsen in den ersten 10 Tagen bis zu 300 kurze braune Juvenile-Stacheln nach.

Im Alter von 14 Tagen bis zu 4 Wochen beginnt das Wachstum unseres finalen Stachelkleides. 

Bis wir ausgewachsen sind, haben wir 6000-8000 dunkel gebänderte Stacheln mit 2-3 cm Länge.

Interessant, wie sich da Stachelkleid verändert: Wir sind Xenia und Buffy. Wir wurden nur wenige Tage nach der Geburt mutterlos aufgefunden. Ohne Petra Sommer von der Tierhilfe Frankenthal hätten wir nicht überlebt.

Einrollen

Xenia übt einrollen!

Wenn ich entspannt bin, liegen meine Stacheln am Körper an. Erschrecke ich mich oder fühle ich mich bedroht, dann rolle ich mich zusammen. Ich ziehe sozusagen meine Haut zusammen, ziehe meine Beine an den Körper und mittels des Ringmuskels rolle ich mich zur Stachelkugel. Dafür brauche ich weniger als 1 Sekunde.

Das konnte ich schon als Baby-Igel…inzwischen bin ich schon eine richtig große Kugel geworden!

Xenia ist eine Handaufzucht der Tierhilfe Frankenthal.

Sich einspeicheln

Erinnert ihr euch noch? Wir Igel „schmecken“ Gerüche. Mit der Zunge aufgenommene Geruchsstoffe werden „bekaut“ bis ein schaumiger Speichel entsteht. Wir prüfen die darin enthaltenen Geruchsstoffe im Jacobsonschen Organ und spucken den Speichel anschließend unsere seitlichen Stacheln. Das nennt man „sich einspeicheln“.


Als Babyigel waren alle Gerüche neu für uns und wir sind ständig herumgekugelt. Denn auch „einspeicheln“ mussten wir üben. Nun sind wir größer und es sieht schon viel „professioneller“ aus.

Erste Ausflüge

Erste Ausflüge!

Wir werden neugierig: Wir wagen uns aus dem „Nest“, erkunden die Umgebung und versuchen, selbst Nahrung zu finden. Das ist gar nicht so einfach…

Feste Nahrung

Jetzt gibt’s feste Nahrung!

Gerade mal 3 Wochen alt bekommen wir nun unsere Milchzähnchen. Endlich gibts nach und nach feste Nahrung. Der Ersatzmilch wird zerkleinertes Rührei, Tartar oder Katzennassfutter beigemischt. Nach 30 Tagen gibt’s dann ausschließlich feste Nahrung und wir trinken Wasser dazu.

Wir haben Durst

Wir haben Durst …

Igel, Vögel und andere Wildtiere finden bei der anhaltenden Trockenheit und Hitze weniger Flüssigkeit – sie brauchen eure Unterstützung!

  • Kleine, flache Wasserschalen im Garten, Balkon oder Terrasse bieten Trink- und Bademöglichkeiten für Tiere
  • Wasser sollte mindestens einmal täglich gewechselt werden
  • Büsche, Laubreste oder alte aufgeschichtete Zweige bieten Schattenplatz für kleine Wildtiere
  • Vorsicht bei Wassereimern: Kleintiere könnten ertrinken

Schaut mal unseren Igelchen zu, ist das nicht ein schöner Anblick?

Fortpflanzung

Je nach Klima und Witterung liegt die Paarungszeit der Igel zwischen Mai und August. Nach einer Tragezeit von 35 Tagen kommen vier bis fünf blinde und taube Igelbabys mit einem Gewicht von 15-20 Gramm zur Welt. Die Mehrzahl der Igel werden in den Monaten August und September geboren – in der wärmeren Rheinebene werden Igelbabys bereits schon ab Juni beobachtet.

Die Mutter säugt den Nachwuchs sechs Wochen lang, die Männchen haben mit der Aufzucht nichts zu tun. Nach 3-4 Wochen verlassen die Jungen erstmals das Nest, unternehmen selbstständig Ausflüge und beginnen feste Nahrung aufzunehmen.

Igelbabies gefunden

Igel-Babies gefunden – was tun?

Igel-Babies sind bis zu einem Alter von 14 Tagen noch blind und taub. Bis zu 6 Wochen werden die Babies von der Mutter gesäugt. Sie sind alleine hilflos und nicht überlebensfähig.

Igel-Babies, die sich außerhalb ihres Nestes befinden, noch geschlossene Augen und Ohren haben und sich kühl anfühlen, sind mutterlos und benötigen dringend Hilfe. Wichtig ist zuallererst Wärme –wendet euch dann an die Tierhilfe Frankenthal unter 0175 1758866.

Wir schmecken Gerüche

Wir schmecken Gerüche!

Unser Hör-, Riech- und Tastsinn sind besonders ausgeprägt. Ein zusätzliches Sinnesorgan ist das Jacobsonsche Organ (zusätzliches Geruchsorgan). Begegnen wir einem unbekannten Geruch, beriechen und bekauen wir diesen, bis ein schaumiger Speichel entsteht. Den Speichel spucken wir unter großen Verrenkungen auf unserem Rücken wieder aus.

Das sieht lustig aus…

Wir werden groß und stark

Wir werden groß und stark!

Gefunden wurden wir, nur wenige Tage alt und knapp 30 Gramm schwer, das entspricht in etwa einem Fischstäbchen. Inzwischen sind wir ca. 14 Tage alt und haben unsere Augen und Ohren geöffnet. Unser Gewicht beträgt inzwischen 80 Gramm. 

Wir werden gepäppelt

Wir werden aufgepäppelt!

Bis sich unsere Augen und Ohren öffnen, bekommen wir Igel-Babies tagsüber acht und nachts zwei Mahlzeiten. Schrittweise wird die Anzahl der Mahlzeiten reduziert, die jeweilige Nahrungsmenge erhöht. Täglich nehmen wir ca. 4-7 Gramm am Tag zu, später dann sogar bis zu 10 Gramm.

Unsere Ersatz-Mama päppelt uns mit Aufzuchtsnahrung und kleinen Einmalspritzen liebevoll auf, damit wir groß und stark werden!

Erste Igelbabies

Die ersten Igelbaby-Findlinge 

Vier, nur wenige Tage alte, mutterlose Igelbabies wurden gefunden. Bis zum Alter von 6 Wochen werden die Kleinen von der Mutter gesäugt. Ohne Mutter sind sie hilflos und unselbstständig. Diese Igelchen müssen richtig gepflegt und aufgepäppelt werden, um zu überleben. Darum kümmert sich die Tierhilfe Frankenthal.

Auswilderung

Wir haben es geschafft!

Wir wurden nach dem Winterschlaf gefunden: Untergewichtig, dehydriert und mit Parasitenbefall.

Über mehrere Wochen liebevoll aufgepäppelt und behandelt, konnten wir wieder ausgewildert werden.

Danke an die Tierhilfe Frankenthal und unseren Igel-Paten, die Stadtwerke Frankenthal!

Stadtwerke werden IGEL-Pate

Stadtwerke werden IGEL-Pate

Nicht nur exotische Tiere wie Pandas und Eisbären sind vom Aussterben bedroht. Auch viele heimische Tierarten kämpfen ums Überleben. Daher engagieren wir uns bereits für das Überleben der Bienen – unsere Bienenstory könnt ihr jede Woche hier und auf Facebook verfolgen!

Wusstet ihr, dass auch der Igel auf einer Vorwarnliste für die rote Liste der bedrohten heimischen Arten steht? Deshalb steht er in vielen europäischen Ländern bereits unter strengem Naturschutz.

Die moderne Land- und Forstwirtschaft hat seinen natürlichen Lebensraum weitgehend zerstört. Der großflächige Einsatz von Pestiziden und die zunehmende Flächenversiegelung sind weitere Bedrohungen. Auch der eigene Garten bietet selten geeignete Nist- oder Überwinterungsmöglichkeiten.

Diese Probleme können wir natürlich nicht lösen – aber wie in anderen Bereichen der Nachhaltigkeit (u.a. Erneuerbare Energien, Elektromobilität und unser Bienenprojekt) wollen wir uns engagieren. Als Igel-Pate unterstützen wir die Tierhilfe Frankenthal bei ihrem Pflege-Einsatz für die Igel.

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