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Unsere Bienen-Story

Unser Beitrag gegen das Bienensterben: Wir haben auf unserem Wasserwerksgelände 3 Bienenvölkern ein paradiesisches Zuhause geschaffen. Wir haben Ihnen hier viele nützliche Informationen rund um das Thema Bienen zusammen gestellt! 

Honig gegen Halsschmerzen und Reizhusten

Halsschmerzen und Reizhusten? Honig hilft!

Dieses blöde nass-kalte Wetter… Hat Sie auch die erste Erkältungswelle erwischt? Dann haben wir einen Tipp für Sie: Rühren Sie einen Löffel Honig in den (warmen, nicht heißen!) Tee. Der bringt bei Halsschmerzen oder nervendem Reizhusten etwas Linderung. Einfach mal ausprobieren – schließlich wird Honig nicht grundlos seit Jahrhunderten als natürliches Heilmittel genutzt. Wir wünschen Ihnen gute Besserung!

Nahrungssuche im Herbst

Die Nahrungssuche wird schwierig…

Jetzt im Herbst startet eine farbenfrohe Zeit mit bunten Blättern. Aber: Für die Bienen wird es nun schwierig, ausreichend Nahrung zu finden. Wir haben deshalb „Apifonda“ in unsere 3 Bienenstöcke gelegt. Das ist ein Futterteig mit etwa dem gleichen Energiewert wie Kristallzucker. Damit müssten unsere Königinnen Barbara, Carmen und Helena und alle anderen Bienchen auf dem Wasserwerksgelände gut über den Winter kommen.

Varroa-Milbe

Große Gefahr für die Biene: Die Varroa-Milbe

Die Varroa-Milbe gehört zu den größten Bedrohungen für unsere Honigbienen. Deshalb haben wir diese Woche eine Anti-Milben-Kur bei allen 3 Bienenvölkern durchgeführt. Drückt uns die Daumen, dass wir erfolgreich waren!

Was macht diesen Schädling so gefährlich? Sie ernährt sich vom Blut der Bienen. Um ganz genau zu sein von der „Hämolymphe“, der nährstoffhaltigen Körperflüssigkeit der Bienen. Sie kann sich an den erwachsenen Arbeiterbienen festsaugen und ernährt sich dann von ihrem Blut. Viel interessanter ist es für die Milbe aber, in den Bienenstock zu gelangen, wo sie sich in die noch nicht verpuppten Zellen der Bienenbrut einnistet. Die Folgen: Die ausgeschlüpften Bienen bleiben kleiner als gesunde Tiere und sie haben eine deutlich verkürzte Lebensspanne. Das ist fatal für den Fortbestand des Bienenvolks.

Ameisensäure ist ein natürliches Gegenmittel. Die Säuredämpfe sind harmlos für die Bienen, bringen die Parasiten aber dazu, sich von den Bienen zu lösen. Nach der letzten Honigernte haben wir deshalb Ameisensäure in den Bienenstock gegeben. Durch die natürliche Wärme im Bienenstock beginnt die Säure zu verdampfen und bekämpft so den Schädling.

Spende Imkerverein

Honigverkauf: Imkerverein freut sich über 200 Euro Spende

Am Wochenende hatten wir eine schöne Überraschung für den Imkerverein Frankenthal: Unsere „Stadtwerke-Imker“ Sarah und Marco übergaben der Vorsitzenden Ahna Jantzer-Braun eine Spende von 200 Euro für die Vereinsaktivitäten zum Arten- und Naturschutz. Das waren übrigens unsere Einnahmen aus dem Honigverkauf auf dem Wochenmarkt.

Honigverkauf

Honigverkauf – am Montag geht’s los 

Ab Montag könnt ihr endlich den 2019er Honig unserer Wasserwerks-Bienen kaufen. Wir haben ihn natürlich für euch getestet und können mit Stolz sagen: Es ist ein sehr leckerer Sommerblüten-Honig geworden. 

Wir verkaufen den Honig direkt bei den Stadtwerken in der Wormser Straße 111 (neben Kaufland). Meldet euch einfach an unserem Empfang. Dort könnt ihr ihn für 3 EUR pro Glas kaufen. Unsere netten Kolleginnen sind MO-DO von 7 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr erreichbar, freitags von 7 bis 13 Uhr.

Unsere zweite Honigernte

Honigernte – die Zweite

Heute war wieder „Action“ in der Honig-Werkstatt! Denn unsere Stadtwerke-Imker Sarah und Marco haben den letzten 2019er Honig geerntet.

Jetzt wartet noch ein bisschen Arbeit auf uns. Ende des Monats können Sie den Honig unserer Wasserwerks-Bienen dann endlich kaufen! Wie unser Honig schmeckt und wo Sie ihn kaufen können, verraten wir im Bienen-Post nächsten Mittwoch. Also: bleiben Sie dran!

Wie geht es jetzt weiter? Nach dem Schleudern und Sieben darf der Honig erstmal in einem Edelstahl-Eimer ruhen. In den nächsten Tagen ist dann Handarbeit angesagt. Er wird noch ein paar Mal gerührt und abgeschäumt und darf zwischendurch immer wieder ruhen. Erst dann ist unser Wasserwerks-Honig perfekt und kann in Gläser abgefüllt werden.

Blütenzauber im Wasserwerk

Blütenzauber im Wasserwerk 

Im Mai hat unser Wasserwerks-Team 70 Quadratmeter Wiese gemäht, ausgekoffert und bunte Blumensamen gesät. Daraus hat sich Stück für Stück ein buntes Blütenmeer für unsere Honigbienen, Wildbienen und Hummeln entwickelt.

Schauen Sie mal, wie sich die Wiese über die Wochen verändert hat. Wir sind ganz im (Bienen-)Glück!

Wir begrüßen Bienen-Königin Helena

Wir begrüßen Bienen-Königin Helena

Das Wasserwerk ist endlich wieder die Heimat von 3 Bienenvölkern! Wir sind mächtig stolz, dass wir erfolgreich eine neue Bienenkönigin gezüchtet haben. Sie ist diese Woche mit ihrem Mini-Volk vom Ablegerkasten ins große Bienenhaus gezogen. Drückt mit uns die Daumen, dass Helena und Ihre Bienchen sich prächtig weiterentwickeln. 

Ihr erinnert euch: Der trockene, heiße Sommer 2018 hatte unsere Bienen sehr geschwächt. Wir konnten deshalb leider nur 2 der 3 Völker durch den Winter bringen. Vor einigen Wochen haben wir dann eine Weiselzelle entnommen und in einen Ablegerkasten gesetzt. Weiselzellen sind besondere Zellen, in denen die Bienen eine neue Königin aufziehen. Die Aktion war ein voller Erfolg. Die Königin ist geschlüpft, bringt nun nach ihrem Begattungsflug fleißig Brut in die Waben ein. 

Leere Honiggläser nur gespült zum Altglas!

Leere Honiggläser nur gespült zum Altglas!

Duftende Reste in Honiggläsern locken die Bienen an und bringen sie dabei in ernste Gefahr. Denn insbesondere Supermarkt-Honig birgt ein erhöhtes Risiko, dass darin Erreger der amerikanischen Faulbrut lauern. 

Deshalb: Werft bitte eure leeren Honiggläser nur gespült ins Altglas. Die Bienen sagen „Danke“. 

Die amerikanische Faulbrut ist eine bakterielle Infektionskrankheit, die keinerlei Einfluss auf Geschmack oder Qualität des Honigs hat. Aber sie zwingt den Imker dazu, ganze Völker zu vernichten. Denn der Erreger befällt die Brut und breitet sich schnell aus. Die Brut stirbt größtenteils ab. Das hat zur Folge hat, dass die Zahl der Bienen immer geringer wird und das Volk nicht mehr die notwendige Stärke hat, um den Winter zu überstehen.

Honigernte

Unser Honig ist geerntet

Endlich konnten wir perfekt verdeckelte Waben in die Honigschleuder packen. Durch ein grobes Sieb laufen nun die allerersten Tropfen unserer 2019er Ernte. Wir können schon jetzt verraten: Er ist wieder seeeeehr lecker!

Wie geht es jetzt in unserer Honig-Werkstatt weiter? Nach dem Schleudern und Sieben darf der Honig erstmal in einem Edelstahl-Eimer ruhen. In den nächsten Tagen ist dann Handarbeit angesagt. Er wird noch ein paar Mal gerührt und abgeschäumt und darf zwischendurch immer wieder ruhen. Erst dann ist unser Wasserwerks-Honig perfekt und kann in Gläser abgefüllt werden.

Bald können wir mit dem Verkauf beginnen. Wir informieren Sie, wenn es los geht.

Stadtwerke-Obst-Tüte

Obst? Kommt ohne Bienen nicht in die Tüte: „Stadtwerke-Obst-Tüte“ - schon entdeckt?

Ihre Einkäufe werden im Moment in 11 Geschäften und Marktständen in „Obst-Tüten“ mit Stadtwerke-Bienen-Motiv verpackt. Achten Sie darauf, wenn Sie z.B. Ihre Äpfel auf dem Wochenmarkt bei Rudi Sturm, Gewürze bei Familie Alvarez oder auch Naturkosmetik im Reformhaus Escher kaufen.

Honigernte 2019 – endlich geht’s los

Honigernte 2019 – endlich geht’s los

Dieses Jahr sind wir wirklich spät dran. Fast 2 Monate (!) später als 2018 ist es nun endlich soweit: Die erste Honigernte steht an. Wir sind schon sehr aufgeregt. Ob der Honig wieder genau so lecker schmeckt?!

Warum ist die Ernte dieses Jahr so spät? Der Frühling kam diesmal ziemlich langsam in Gang. Nachts und auch in den Morgenstunden war es lange noch echt frostig. Dadurch kamen die wärmeliebenden Bienen nicht so richtig in Schwung.

Neue Bienenwiese fürs Wasserwerk

Neue Bienenwiese fürs Wasserwerk 

Mitte Mai hat unser Wasserwerks-Team 70 Quadratmeter Wiese gemäht, ausgekoffert und bunte Blumensamen gesät.

Mittlerweile sieht man die ersten Blüten. Und darüber freuen sich nicht nur unsere Wasserwerks-Bienen, sondern auch Wildbienen, Hummeln und viele andere Insekten. 

Die Hitzewelle - auch für unsere Bienen echt stressig!

Die Hitzewelle - auch für unsere Bienen echt stressig!

Temperaturen von 35 Grad und mehr sind auch für Bienen anstrengend. Deshalb „lüften“ sie ihr Zuhause bei heißen Temperaturen. Und das sieht dann so aus: In ihrer Honigblase sammeln sie Wassertropfen aus Pfützen oder Bächen. Zurück im Bienenstock würgen sie dieses Wasser wieder heraus, während andere Bienen vor dem Flugloch kräftig mit ihren Flügeln schlagen. So verdunstet das Wasser im Luftzug und kühlt den Stock. Die fleißigen Bienchen sind also definitiv auch clevere Bienchen!

Auch wir haben uns Gedanken gemacht, wie wir unseren Wasserwerks-Bienen das Leben etwas leichter machen können. Heraus kam: ein Zelt als "Markise" über den Bienenhäusern

Bienenparadies Wasserwerks-Gelände

Ein wahres Paradies für Bienen: Unser Wasserwerks-Gelände.

Bienenjahr 2019: Barbara und Carmen starten durch

Bienenjahr 2019: Barbara und Carmen starten durch

Leider haben es nicht alle unsere Bienen gut durch den Winter geschafft. Der lange, trockene Sommer hat ihnen sehr zugesetzt. Deshalb starten wir das Bienenjahr mit nur 2 Königinnen: Barbara und Carmen.

Barbara, Carmen und all den anderen Wasserwerks-Bienchen geht es sehr gut. Sie produzieren fleißig Brut im unteren Raum. Und im Honigraum darüber ist auch schon mächtig was los. Wenn alles planmäßig läuft, werden wir mit einem Ableger ein drittes Volk züchten. Es bleibt also spannend. Bleiben Sie dran an unserer Bienenstory!

Weltbienentag

Heute ist Weltbienentag 

Ein großer Tag für ein kleines Tier…

„Wenn die Biene von der Erde verschwindet, dann hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben“ (Albert Einstein).

Im Rahmen ihrer Aktivitäten im Bereich „Nachhaltigkeit“ haben die Stadtwerke sich auch dieses Themas angenommen: Bereits letztes Frühjahr zogen 3 Bienenvölker auf das Wasserwerks-Gelände im Frankenthaler Norden.  

Am 21. Juni bieten die Stadtwerke den Wasserwerks-Honig übrigens zum ersten Mal zum Verkauf an. Denn neben Elektromobilität und den Raustausch-Wochen für alte Heizungen ist das Bienenprojekt eines der Hauptthemen ihres Infostands auf dem Frankenthaler Wochenmarkt.

  • Der Weltbienen-Tag wurde 2018 eingeführt und soll an die Bedeutung der Bienen erinnern: Sie bestäuben Pflanzen und sind deshalb so wichtig für das Ökosystem. Auch in Deutschland sind viele Arten gefährdet. Das ist eine hauptsächlich „menschgemachte“ Entwicklung: Die industrielle Landwirtschaft, der großflächige Einsatz von Pestiziden und die zunehmende Flächenversiegelung sind der Grund.
Neue Bienenwiese

Neue Bienenwiese fürs Wasserwerk

70 Quadratmeter Wiese haben wir gemäht, ausgekoffert und bunte Blumensamen gesät. Das ergibt in ein paar Wochen leckere zusätzliche Blüten für unsere Wasserwerks-Bienen.  

Übrigens: Die süßen Samen-Gläser gibt´s am 21. Juni auf unserem Stadtwerke-Infostand auf dem Wochenmarkt!

Der Bienentanz

Der Bienentanz – hier geht’s zu den besten Blüten

Die Bienen haben ihre ganz eigene „Sprache“. Wenn eine Biene z.B. eine Stelle mit besonders leckerem Nektar gefunden hat, TANZT sie diese Info. Manchmal würgt die tanzende Biene auch Nektar hervor, um den anderen Bienen den Geruch der Pflanze mitzuteilen. Das ist zwar eine etwas spezielle Art der Kommunikation, aber funktioniert.

Bienen beherrschen verschiedene Tänze, mit denen sie den anderen Sammelbienen Infos geben.

Die einfachste Form ist der Rundtanz. Die Biene bewegt sich in kreisförmiger Bahn über die Waben. Nach etwa einer Umdrehung ändert sie ihre Drehrichtung. Mit diesem Rundtanz teilt sie mit, dass sich in weniger als 100 m Entfernung zum Stock eine Futterquelle befindet.

Der Schwänzeltanz wird für alle weiter entfernt liegenden Futterquellen verwendet. Er wird so genannt, weil die Biene beim Durchlaufen der geraden Strecke ihren Hinterleib hin und her bewegt, also schwänzelt. Mit dem Schwänzeltanz kann sie den anderen Bienen auch Informationen über die genaue Lage und die Entfernung der Futterquelle geben.  

https://www.youtube.com/watch?v=ppLot6_O0Yk

Tag der Arbeit

Heute ist Tag der Arbeit – aber nicht bei unseren Bienen im Wasserwerk!

Während wir den Feiertag genießen dürfen, schuften unsere Bienchen fleißig weiter. Die Armen kennen keine Feiertage! Schließlich müssen sie, um ein Glas mit 500g Honig zu produzieren, bis zu drei Kilometer weit fliegen und fünf Millionen Blüten ansteuern.

Nicht ohne Grund spricht man von "fleißigen Bienchen"... 

Es summt wieder im Wasserwerk

Es summt wieder im Wasserwerk 

Die ersten Bienchen sind schon unterwegs und fliegen die bunten Frühblüher an. Und auch in unserer Werkstatt ist Action angesagt. Wir bereiten das Bienenjahr 2019 vor. Im Moment stellen wir neue Waben her und löten fleißig Wachsplatten in die Holzrähmchen. Natürlich alles in Bio-Qualität. Nur das Beste für unsere Bienchen.

Wildbienen-Haus zu gewinnen!

Wildbienen-Haus zu gewinnen!

Einfach Beitrag liken und gewinnen.
Aktion läuft bis 20. März 23.59 Uhr. Der Gewinner wird am 21. März bekannt gegeben.

Ein Insektenhotel bietet verschiedenen Bienenarten, Schmetterlingen und anderen Insekten einen sicheren Nistplatz. Unser Häuschen ist aus natürlichen Materialien wie Bambus und Holz von Hand gefertigt. Der ideale Standort ist sonnig, aber etwas witterungsgeschützt. Perfekt machen Sie es, wenn Sie rundherum verschiedene Blumen und Kräuter anpflanzen.

Unsere Teilnahmebedingungen können Sie unter www.stw-frankenthal.de/…/teilnahmebedingungen-zu-gewinnspie… nachlesen.

Honig gegen Reizhusten

Honig gegen Reizhusten

Hat Sie auch die Erkältungswelle erwischt? Dann haben wir einen Tipp für Sie: Rühren Sie einen Löffel Honig in den (warmen, nicht heißen!) Tee. Der bringt bei nervendem Reizhusten etwas Linderung. Einfach mal ausprobieren…

Wir wünschen gute Besserung!

Kochen und backen mit Honig

Kochen und backen mit Honig

Honig ist eine tolle Alternative zum normalen Kristallzucker. Denn er ist von Natur aus süß und lecker! Sie brauchen Anregungen? Unter www.lecker.de/rezepte/honig finden Sie über 300 Rezepte mit Honig.

Sie wollen bei Ihren eigenen Rezepten Zucker durch Honig ersetzen? Dann müssen Sie einfach die Flüssigkeitsmenge etwas reduzieren. Denn Honig besteht zu ca. 20% aus Wasser. Und bei Kuchen-Rezepten müssen Sie etwas mehr Backpulver verwenden, damit der Teig schön locker wird.

Johannes Mehring

Heute haben wir zur Abwechslung mal geschichtliches Wissen zum Thema Imkerei für Sie:

Die Johannes-Mehring-Straße hier in Frankenthal ist nach einem Imker des 19. Jahrhunderts benannt. Johannes Mehring (geboren 1815 in Kleinniedesheim; gestorben 1878 in Frankenthal) war einer der wichtigsten Wegbereiter der modernen Imkerei. Er entwickelte künstlich hergestellte Waben. Dazu hat er Bienenwachs in eine Holzform gegossen und das klassische Wabenmuster per Hand hineingestochen. Gewürdigt wurden seine Verdienste unter anderem mit der Preußischen Ehrenmedaille.

Winterbetrieb im Bienenstock

Winterbetrieb im Bienenstock

Unsere Bienchen sind auch im Herbst und Winter aktiv. Sie fressen Honig und rücken ganz eng zusammen, um sich gegenseitig zu wärmen. Sie bilden eine „Wintertraube“. Das ist ein kugeliges Gebilde aus Tausenden Bienen. Mittendrin sitzt die wichtigste aller Bienen: die Königin. Zusätzliche Wärme erzeugen sie, indem sie ihre Muskeln vibrieren lassen. Die Bienen zittern sich quasi warm.

Wie alt wird eine Biene?

Wie alt wird eine Biene eigentlich?
Die Bienen, die im Spätsommer geschlüpft sind, leben bis zum Frühling. Sie versorgen noch die erste Brut und sterben dann. Im Sommer lebt eine Arbeitsbiene nur vier bis sechs Wochen. Dann hat sie sich regelrecht zu Tode gearbeitet durch Putzen, Bauen, Brutpflege und Honig sammeln.

Teamvorstellung

Heute stellen wir euch unsere "Bienen-Beauftragten" vor.

Seit die Bienchen auf dem schönen Wasserwerksgelände leben, kümmern sich 2 echte Stadtwerkler als Nachwuchs-Imker um das Projekt: Sarah (Team Marketing) und Marco (Leiter Wasserwerk). Die beiden werden dabei zwar noch von einem erfahrenen Imker unterstützt, aber sie können schon fast alle Arbeitsschritte selbstständig durchführen. In den letzten Monaten wurde bereits fleißig Waben gecheckt, Honig geerntet, geschleudert, abgefüllt und etikettiert. Schön, dass die beiden so begeistert bei der Sache sind!

Bienenjahr

Unser 1. Bienenjahr:

Carmen, Barbara und Helena produzieren 100kg Honig!

Die Bienchen fühlen sich richtig wohl auf unserem Wasserwerks-Gelände. Unser 1. Jahr als Imker war deshalb echt erfolgreich. Wir konnten 3mal ernten und über 100 kg Honig abfüllen. Die ersten Test-Esser waren unsere Mitarbeiter. Demnächst sind Sie dran, wenn wir 10 Gläser Honig verlosen. Also: dranbleiben an unserer Bienen-Story!

Honig ist gesund

Honig: Nicht nur lecker, sondern auch gesund
Immer wieder liest man, dass Honig so gesund sei. Honig ist zwar keine Medizin. Er ist aber schon ein ganz besonderes Lebensmittel. Zum Beispiel sind die Zuckeranteile sehr gute Energielieferanten. Besonders der Traubenzucker-Anteil geht sofort ins Blut und spendet schnell Energie. Und die Enzyme des Honigs können bei bakteriellen Halsentzündungen, unreiner Haut oder Hautwunden helfen. Das alles sind Erkenntnisse, die schon unsere Vorfahren genutzt haben. Was den meisten Honig-Fans aber weiterhin am wichtigsten ist: Honig schmeckt einfach lecker! 

Richtiges Verhalten

Nervende Wespen – so verhaltet ihr euch richtig

Im Moment nerven viele Insekten (insbesondere die Wespen), sobald man es sich mit Essen und Getränken draußen gemütlich macht. Aber man kann sich mit den Tierchen durchaus arrangieren. Sie stechen nur, wenn sie sich bedroht fühlen.

Deshalb gibt es zwei Dinge, die man unbedingt vermeiden sollte: Versuchen Sie nicht, sie durch wildes Wedeln mit den Armen zu verscheuchen. Und pusten Sie die Biene / Wespe bitte nicht an. Denn das Kohlenstoffdioxid in unserem Atem versetzt sie in Alarmbereitschaft und macht sie aggressiv. Wenn Sie das beherzigen, können Sie die letzten schönen Sommerabende (relativ) entspannt genießen.

Kindermuseum

Kindermuseumsfest zum Thema "Bienen" - Wir sind als Sponsor mit dabei!

Nicht nur uns beschäftigt die Zukunft der Bienen. An diesem Sonntag findet im Heimatmuseum Heuchelheim von 14.00 - 18.00 Uhr das Kindermuseumsfest statt. Unter anderem gibt es einen Mitmachstand zum Thema „Bienen und Imkerei“.

Das komplette Programm finden Sie unter www.altesrathausheuchelheim.de

Bienen und Wespen

Bienen und Wespen - können Sie sie auseinander halten?

Sie sind ungefähr gleich groß und beim Fliegen machen sie ähnliche Summ-Geräusche. Der erste große Unterschied ist die Farbe: Bienen sind bräunlich und haben leichte Streifen. Wespen sind kräftiger gestreift in Schwarz und Gelb. (Die „Biene Maja“-Generation dürfte diese Tatsache etwas verwirren. Maja war ziemlich auffällig gestreift für eine Biene.)

Bienen sind etwas rundlich und haben viele kleine Haare. Sie sehen irgendwie niedlicher aus als die haarlosen, schlanken Wespen. 
Und: Bienen fliegen Blüten an, sammeln Nektar und verarbeiten ihn zu Honig. Wespen sammeln zwar auch Nektar, sind aber flexible Räuber. Da im August die Blütezeit fast vorbei ist, haben die Wespen jetzt großes Interesse an unserem Essen.

Direkt aufs Brötchen

Wie essen Sie Ihren Honig eigentlich am liebsten?
Uns schmeckt er am besten so: Butterbrötchen nach der Ernte direkt unters Feinsieb halten. Lecker!

1 Kilogramm Honig

Ein Blütenmeer für 1 kg Honig

Für die Produktion von 1 kg Honig müssen die Bienen ca. 3 kg Nektar sammeln. Dazu müssen sie (abhängig von der Blütenart) 900.000 bis 6 Millionen Blüten anfliegen. Es ist also nicht übertrieben, wenn wir immer von „unseren fleißigen Bienchen“ sprechen.

Honig aufbewahren

Wie bewahrt man Honig am besten auf?

Das Glas, das täglich auf den Tisch kommt, soll bei Zimmertemperatur aufbewahrt werden. So bleibt der Honig streichfähig. Kalter Honig ist nicht nur fest; er hat auch wenig Eigenaroma. Größere Vorräte bitte kühl, trocken und dunkel lagern. Und: Das Gefäß muss unbedingt fest verschlossen sein!

Honig sieben, rühren etc.

Der Honig ist nun geerntet und geschleudert. Durch ein grobes Sieb läuft er in einen Eimer und darf dort auch erst mal ruhen. In den nächsten Tagen ist dann Handarbeit angesagt: Er wird noch ein paar Mal abgeschäumt und gerührt und muss zwischendurch immer wieder ruhen. Erst dann wird er in Gläser abgefüllt. Dafür hat jeder Imker seine eigene Strategie. Wir haben uns ganz auf den Imker unseres Vertrauens „Reini“ Höchst verlassen. Und der Erfolg gibt uns Recht.

Honig-Ernte

Die Honig-Ernte

Irgendwann ist es soweit: Ist die Wabe größtenteils verdeckelt und es tropft kein Honig, wenn man das Rähmchen entnimmt. Dann ist die Zeit der Honig-Ernte gekommen. Dazu müssen zuerst alle verdeckelten Waben wieder geöffnet werden. In der Honigschleuder wird der Honig dann aus den Waben geholt. Dabei passiert im Prinzip das gleiche wie beim Salatschleudern. Aber das Rausgeschleuderte ist in unserem Fall definitiv leckerer.

Honig verdeckelt

Honig verdeckelt

So sieht es im Honigraum aus, wenn die Bienen Honig eintragen. Die Waben werden anschließend „verdeckelt“, um die Vorräte zu schützen. Erst wenn ein Großteil der Wabe verdeckelt ist und beim Entnehmen des Rähmchens kein Honig mehr tropft, hat der Honig die richtige Konsistenz für die Ernte. Dann geht’s zum Schleudern. 

Imkeranzug

Imkeranzug

Sicherheit geht vor! Auch wenn unsere Bienenvölker sehr entspannt sind – ohne Imkerausrüstung geht’s nicht an die Waben. Zum Glück sind die Anzüge hell und gut belüftet. Bei 30 Grad und Sonnenschein ist so ein Einsatz trotzdem richtig anstrengend.

Bienengewusel

Was ein Gewusel: Unsere Königin Carmen mit ihrem Volk. Im Moment leben in dieser Beute ca. 20.000 Bienen, die fleißig Honig produzieren. 

Bienenrasse Carnica

Carnica

Unsere Honigbienen gehören zur Rasse der Carnica. Wer es genau wissen will: Die korrekte Bezeichnung ist „Apis mellifera carnica“.

Die Carnica ist eine sanftmütige und fleißige Biene und deshalb auch eine der wichtigsten Rassen in der Bienenzucht. Sie hat eine graue bis bräunliche Behaarung und dunkle Ringe.  

Beute

Ganz schön schwer, diese Kiste. Der Fachmann sagt übrigens „Beute“ dazu. Unser Imker schätzt, dass schon mind. 12 Kilo Honig eingebracht wurden.

Königinnen

Wir stellen vor: unsere Königinnen Carmen, Helena und Barbara. 

Bienenparadies Wasserwerk

Bienenparadies Wasserwerk

Ein wahres Paradies für Bienen: Unser Wasserwerks-Gelände

Astronauten

Stadtwerke auf Mars-Mission? Nein, diese 3 „Astronauten“ sind Marco Hoffmann, Sarah Stattmüller und der Imker Reinhold Höchst. Denn: Im März sind 3 Bienen-Völker auf das große Gelände des Frankenthaler Wasserwerks gezogen. Hier schauen die „Bienen-Beauftragten“ der Stadtwerke unter Anleitung des Profis nach dem Wohlergehen der fleißigen Bienchen. So viel können wir schon mal verraten: Die Bienen fühlen sich pudelwohl und die Honig-Produktion ist super angelaufen!

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