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Unsere Bienen-Story

Unser Beitrag gegen das Bienensterben: Wir haben auf unserem Wasserwerksgelände 3 Bienenvölkern ein paradiesisches Zuhause geschaffen.

Winterbetrieb im Bienenstock

Winterbetrieb im Bienenstock

Unsere Bienchen sind auch im Herbst und Winter aktiv. Sie fressen Honig und rücken ganz eng zusammen, um sich gegenseitig zu wärmen. Sie bilden eine „Wintertraube“. Das ist ein kugeliges Gebilde aus Tausenden Bienen. Mittendrin sitzt die wichtigste aller Bienen: die Königin. Zusätzliche Wärme erzeugen sie, indem sie ihre Muskeln vibrieren lassen. Die Bienen zittern sich quasi warm.

Wie alt wird eine Biene?

Wie alt wird eine Biene eigentlich?
Die Bienen, die im Spätsommer geschlüpft sind, leben bis zum Frühling. Sie versorgen noch die erste Brut und sterben dann. Im Sommer lebt eine Arbeitsbiene nur vier bis sechs Wochen. Dann hat sie sich regelrecht zu Tode gearbeitet durch Putzen, Bauen, Brutpflege und Honig sammeln.

Teamvorstellung

Heute stellen wir euch unsere "Bienen-Beauftragten" vor.

Seit die Bienchen auf dem schönen Wasserwerksgelände leben, kümmern sich 2 echte Stadtwerkler als Nachwuchs-Imker um das Projekt: Sarah (Team Marketing) und Marco (Leiter Wasserwerk). Die beiden werden dabei zwar noch von einem erfahrenen Imker unterstützt, aber sie können schon fast alle Arbeitsschritte selbstständig durchführen. In den letzten Monaten wurde bereits fleißig Waben gecheckt, Honig geerntet, geschleudert, abgefüllt und etikettiert. Schön, dass die beiden so begeistert bei der Sache sind!

Bienenjahr

Unser 1. Bienenjahr:

Carmen, Barbara und Helena produzieren 100kg Honig!

Die Bienchen fühlen sich richtig wohl auf unserem Wasserwerks-Gelände. Unser 1. Jahr als Imker war deshalb echt erfolgreich. Wir konnten 3mal ernten und über 100 kg Honig abfüllen. Die ersten Test-Esser waren unsere Mitarbeiter. Demnächst seid ihr dran, wenn wir 10 Gläser Honig verlosen. Also: dranbleiben an unserer Bienen-Story!

Honig ist gesund

Honig: Nicht nur lecker, sondern auch gesund
Immer wieder liest man, dass Honig so gesund sei. Honig ist zwar keine Medizin. Er ist aber schon ein ganz besonderes Lebensmittel. Zum Beispiel sind die Zuckeranteile sehr gute Energielieferanten. Besonders der Traubenzucker-Anteil geht sofort ins Blut und spendet schnell Energie. Und die Enzyme des Honigs können bei bakteriellen Halsentzündungen, unreiner Haut oder Hautwunden helfen. Das alles sind Erkenntnisse, die schon unsere Vorfahren genutzt haben. Was den meisten Honig-Fans aber weiterhin am wichtigsten ist: Honig schmeckt einfach lecker! 

Richtiges Verhalten

Nervende Wespen – so verhaltet ihr euch richtig

Im Moment nerven viele Insekten (insbesondere die Wespen), sobald man es sich mit Essen und Getränken draußen gemütlich macht. Aber man kann sich mit den Tierchen durchaus arrangieren. Sie stechen nur, wenn sie sich bedroht fühlen.

Deshalb gibt es zwei Dinge, die man unbedingt vermeiden sollte: Versucht nicht, sie durch wildes Wedeln mit den Armen zu verscheuchen. Und pustet die Biene / Wespe bitte nicht an. Denn das Kohlenstoffdioxid in unserem Atem versetzt sie in Alarmbereitschaft und macht sie aggressiv. Wenn ihr das beherzigt, könnt ihr die letzten schönen Sommerabende (relativ) entspannt genießen.

Kindermuseum

Kindermuseumsfest zum Thema "Bienen" - Wir sind als Sponsor mit dabei!

Nicht nur uns beschäftigt die Zukunft der Bienen. An diesem Sonntag findet im Heimatmuseum Heuchelheim von 14.00 - 18.00 Uhr das Kindermuseumsfest statt. Unter anderem gibt es einen Mitmachstand zum Thema „Bienen und Imkerei“.

Das komplette Programm findet ihr unter www.altesrathausheuchelheim.de

Bienen und Wespen

Bienen und Wespen - könnt ihr sie auseinander halten?

Sie sind ungefähr gleich groß und beim Fliegen machen sie ähnliche Summ-Geräusche. Der erste große Unterschied ist die Farbe: Bienen sind bräunlich und haben leichte Streifen. Wespen sind kräftiger gestreift in Schwarz und Gelb. (Die „Biene Maja“-Generation dürfte diese Tatsache etwas verwirren. Maja war ziemlich auffällig gestreift für eine Biene.)

Bienen sind etwas rundlich und haben viele kleine Haare. Sie sehen irgendwie niedlicher aus als die haarlosen, schlanken Wespen. 
Und: Bienen fliegen Blüten an, sammeln Nektar und verarbeiten ihn zu Honig. Wespen sammeln zwar auch Nektar, sind aber flexible Räuber. Da im August die Blütezeit fast vorbei ist, haben die Wespen jetzt großes Interesse an eurem Essen.

Direkt aufs Brötchen

Wie esst Ihr euren Honig eigentlich am liebsten?
Uns schmeckt er am besten so: Butterbrötchen nach der Ernte direkt unters Feinsieb halten. Lecker!

1 Kilogramm Honig

Ein Blütenmeer für 1 kg Honig

Für die Produktion von 1 kg Honig müssen die Bienen ca. 3 kg Nektar sammeln. Dazu müssen sie (abhängig von der Blütenart) 900.000 bis 6 Millionen Blüten anfliegen. Es ist also nicht übertrieben, wenn wir immer von „unseren fleißigen Bienchen“ sprechen.

Honig aufbewahren

Wie bewahrt man Honig am besten auf?

Das Glas, das täglich auf den Tisch kommt, soll bei Zimmertemperatur aufbewahrt werden. So bleibt der Honig streichfähig. Kalter Honig ist nicht nur fest; er hat auch wenig Eigenaroma. Größere Vorräte bitte kühl, trocken und dunkel lagern. Und: Das Gefäß muss unbedingt fest verschlossen sein!

Honig sieben, rühren etc.

Der Honig ist nun geerntet und geschleudert. Durch ein grobes Sieb läuft er in einen Eimer und darf dort auch erst mal ruhen. In den nächsten Tagen ist dann Handarbeit angesagt: Er wird noch ein paar Mal abgeschäumt und gerührt und muss zwischendurch immer wieder ruhen. Erst dann wird er in Gläser abgefüllt. Dafür hat jeder Imker seine eigene Strategie. Wir haben uns ganz auf den Imker unseres Vertrauens „Reini“ Höchst verlassen. Und der Erfolg gibt uns Recht.

Honig-Ernte

Die Honig-Ernte

Irgendwann ist es soweit: Ist die Wabe größtenteils verdeckelt und es tropft kein Honig, wenn man das Rähmchen entnimmt. Dann ist die Zeit der Honig-Ernte gekommen. Dazu müssen zuerst alle verdeckelten Waben wieder geöffnet werden. In der Honigschleuder wird der Honig dann aus den Waben geholt. Dabei passiert im Prinzip das gleiche wie beim Salatschleudern. Aber das Rausgeschleuderte ist in unserem Fall definitiv leckerer.

Honig verdeckelt

Honig verdeckelt

So sieht es im Honigraum aus, wenn die Bienen Honig eintragen. Die Waben werden anschließend „verdeckelt“, um die Vorräte zu schützen. Erst wenn ein Großteil der Wabe verdeckelt ist und beim Entnehmen des Rähmchens kein Honig mehr tropft, hat der Honig die richtige Konsistenz für die Ernte. Dann geht’s zum Schleudern. 

Imkeranzug

Imkeranzug

Sicherheit geht vor! Auch wenn unsere Bienenvölker sehr entspannt sind – ohne Imkerausrüstung geht’s nicht an die Waben. Zum Glück sind die Anzüge hell und gut belüftet. Bei 30 Grad und Sonnenschein ist so ein Einsatz trotzdem richtig anstrengend.

Bienengewusel

Was ein Gewusel: Unsere Königin Carmen mit ihrem Volk. Im Moment leben in dieser Beute ca. 20.000 Bienen, die fleißig Honig produzieren. 

Bienenrasse Carnica

Carnica

Unsere Honigbienen gehören zur Rasse der Carnica. Wer es genau wissen will: Die korrekte Bezeichnung ist „Apis mellifera carnica“.

Die Carnica ist eine sanftmütige und fleißige Biene und deshalb auch eine der wichtigsten Rassen in der Bienenzucht. Sie hat eine graue bis bräunliche Behaarung und dunkle Ringe.  

Beute

Ganz schön schwer, diese Kiste. Der Fachmann sagt übrigens „Beute“ dazu. Unser Imker schätzt, dass schon mind. 12 Kilo Honig eingebracht wurden.

Königinnen

Wir stellen vor: unsere Königinnen Carmen, Helena und Barbara. 

Bienenparadies Wasserwerk

Bienenparadies Wasserwerk

Ein wahres Paradies für Bienen: Unser Wasserwerks-Gelände

Astronauten

Stadtwerke auf Mars-Mission? Nein, diese 3 „Astronauten“ sind Marco Hoffmann, Sarah Stattmüller und der Imker Reinhold Höchst. Denn: Im März sind 3 Bienen-Völker auf das große Gelände des Frankenthaler Wasserwerks gezogen. Hier schauen die „Bienen-Beauftragten“ der Stadtwerke unter Anleitung des Profis nach dem Wohlergehen der fleißigen Bienchen. So viel können wir schon mal verraten: Die Bienen fühlen sich pudelwohl und die Honig-Produktion ist super angelaufen!

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